DAS SIND WIR

Meeting

Wir leben hier...

Wir sind direkte und besorgte Anwohner. 

Einige von uns wohnen hier bereits seit mehreren Generationen, andere seit einigen Jahren.

Wir freuen uns über die Entwicklung des Viertels, sind offen für neue Konzepte und haben (vielleicht auch schon zu lange) geschwiegen, als etliche Neubauten ohne Einbindung der Anwohner geplant und umgesetzt worden sind. Positiv zu erwähnen wäre der Umbau der alten Druckerei B. Kühlen in das jetzige Media Central Gebäude. Charme und Fassade wurden erhalten und ästhetisch erneuert. 

 

Anders sieht das beim Neuhofquartier (zwischen Schwogenstraße und Neuhofstraße) und Marktquartier (zwischen Schwogenstraße und Eickener Markt) aus. Sie machen deutlich, was uns bevorsteht, sollte ein weiterer Wohnblock mitten in Eicken entstehen. Beide Wohnblocks harmonieren in ihrer Bauweise überhaupt nicht mit den bestehenden Häusern. Dort wohnen zudem so viele Menschen auf kleinem Raum, wie es historisch nie vorgesehen war. Unsere Straßen sind überhaupt nicht für so viele Menschen – und ihre Autos – geplant worden. Ehemalige Gärten und Freiflächen wurden versiegelt, eine Dachbegrünung entweder minimal oder gar nicht verwirklicht. Das Mikroklima in unserem Viertel leidet darunter und die wegen des Klimawandels zu erwartenden Hitzesommer und Regenmassen werden das Viertel noch stärker als bisher belasten.

 

Als Anwohnerinnen und Anwohner ersticken wir inzwischen im Verkehr in unseren ehemals eher ruhigen Straßen. Insbesondere die Schwogenstraße – eine Sackgasse – leidet darunter, dass neue und alte Nachbarinnen und Nachbarn auf der Parkplatzsuche auf und ab fahren. Dadurch dass die Schwogenstraße auch noch mehr als die Hälfte der Parkplätze verloren hat, finden wir selbst kaum noch einen Parkplatz in der Nähe unserer Wohnungen.

So kann es nicht weitergehen und dafür machen wir uns stark. Unser Forderungen:

1. Kein weiterer Wohnblock mitten in Eicken! Ein Neubau an der Stelle des Alt Eicken muss sich in Bezug auf Firsthöhe und Wohndichte an den Altbauten auf der Eickener Straße gegenüber (z.B. Gaststätte Bei Milan) und den Nachbargebäuden auf der Schwogenstraße (Hausnummer 2 und 4) orientieren.

2. Keine weitere Versiegelung von Grün- und Freiflächen. Ein Neubau an der Stelle des Alt Eicken muss eine an die Altbauten in Eicken angepasste ökologisch nützliche Gartenfläche vorsehen.

 

3. Bewohnerparken für die Anwohner der Schwogenstraße (ausgenommen für diejenigen, die eine Tiefgarage zur Verfügung haben).

 

4. Bereichsdenkmalschutz für Eicken zwischen der Kirche Maria Rosenkranz und Eickener Markt, inklusive der Nebenstraßen, damit nicht weitere Wohnblocks den historisch gewachsenen Charakter unseres Viertels völlig zerstören.

KEEP #ALTEICKEN